Trägerverein

2010 wurde der Verein zur Förderung des technisch-wissenschaftlichen Journalismus e.V. gegründet. Er hat seinen Sitz in der Deutschen Journalistenschule (DJS) in München und steht unter dem Patronat des Bundesverbandes der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e. V. (BDLI), der auch die Preisgelder stiftet.


Das Luft- und Raumfahrtunternehmen Airbus stiftete 2003 den Ludwig-Bölkow-Journalistenpreis, der sich zu einer begehrten Auszeichnung entwickelte. Im Bestreben, diese als unabhängigen Branchenpreis zu etablieren, hinter dem die gesamte Luft- und Raumfahrtbranche steht, wurde 2010 der Verein zur Förderung des technisch-wissenschaftlichen Journalismus e.V. gegründet. Im Wissen, dass eine Auszeichnung aus den Händen eines Unternehmens nicht den gleichen Stellenwert haben kann wie ein unabhängiger Preis, wurde in Zusammenarbeit mit der DJS eine vom Preisstifter unabhängige Jury berufen,  die aus erfahrenen Journalisten beziehungsweise Fachjournalisten besteht

Der Verein vergab die Auszeichnung von 2010 bis 2012 unter dem Namen Deutscher Journalistenpreis für Luft- und Raumfahrt. Seit 2013 trägt die Auszeichnung den Namen Medienpreis Luft- und Raumfahrt. Mit der Namensänderung will der Verein Veränderungen im Medienbereich Rechnung tragen: Im Internet publizieren vermehrt Autorinnen und Autoren, die nicht als professionelle Journalisten tätig sind. Die Namensänderung soll ermöglichen, auch hervorragende Beiträge von Nicht-Journalisten auszuzeichnen; solche Beiträge müssen allerdings auch die strengen Kriterien des Preises erfüllen. Um den Gesetzen des Internets gerecht zu werden und den zum Teil schwierigen Bedingungen Rechnung zu tragen, unter denen Journalistinnen und Journalisten in Lokal- oder Regionalmedien arbeiten, wurde eine weitere Preiskategorie geschaffen.

Mehr über den Verein zur Förderung des technisch-wissenschaftlichen Journalismus e.V. erfahren Sie hier.