Der Medienpreis Luft- und Raumfahrt, vormals Deutscher Journalistenpreis für Luft- und Raumfahrt und ursprünglich Ludwig-Bölkow-Journalistenpreis, wird vom Verein zur Förderung des technisch-wissenschaftlichen Journalismus e.V. in Zusammenarbeit mit der Deutschen Journalistenschule (DJS) jährlich verliehen. Er ist in den Kategorien Print, Hörfunk und Fernsehen mit je 5000 Euro dotiert, die vom Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e.V. (BDLI) gestiftet werden.

Ziel dieses Wettbewerbes ist es, herausragende journalistische Arbeiten aus dem Bereich der Luft- und Raumfahrt in Publikumsmedien auszuzeichnen. Damit wollen die Preisstifter sowohl eine fundierte Berichterstattung honorieren als auch Leser, Hörer und Zuschauer animieren, sich mit Themen der Luft- und Raumfahrt auseinanderzusetzen.

 

News

Ausschreibung des Medienpreises Luft- und Raumfahrt 2016

Auch dieses Jahr schreibt der Verein zur Förderung des technisch-wissenschaftlichen Journalismus den „Medienpreis Luft- und Raumfahrt“ aus.
In Zusammenarbeit mit der Deutschen Journalistenschule München (DJS) und unter der Patronage des Bundesverbandes der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) wird der Preis erneut in den Kategorien Print, Hörfunk und Fernsehen verliehen und ist jeweils mit 5.000 Euro dotiert.

Neue Preiskategorie Online und Sonderpreis für Lokal-/Regionalzeitungen
Neu ruft der Verein die Kategorie Online ins Leben, die ebenfalls mit 5.000 Euro dotiert ist. Zusätzlich wird ein Sonderpreis Print gestiftet, mit dem herausragende Leistungen von Lokal- und Regionalzeitungen ausgezeichnet werden. Der Sonderpreis ist mit 2000 Euro dotiert.
Eine Jury aus den Bereichen Journalistik und Wissenschaft unter Leitung der DJS wählt die besten Beiträge aus. Pro Kategorie werden bis zu drei Beiträge für den Medienpreis nominiert.

Die Beiträge müssen erstmals im Kalenderjahr 2015 veröffentlicht oder gesendet worden sein. Einsendeschluss ist der 31. März 2016.
Diese Auszeichnung soll Maßstäbe für gründlich recherchierten Journalismus im Bereich der Luft- und Raumfahrt setzen und das oftmals komplexe Thema einem breiten Publikum zugänglich machen. Ausgezeichnet werden Autoren, die Themenbereiche oder Teilaspekte aus der Luft- und Raumfahrt kompetent aufarbeiten, kritisch hinterfragen, eingehend analysieren und dem Laien allgemein verständlich vermitteln.
Teilnehmen können alle fest angestellten und freien Journalisten der in Deutschland erscheinenden Printmedien, von Radio- und Fernsehsendern; auch Autorenteams sind zugelassen. Von der Teilnahme ausgenommen sind Beiträge der Fachpresse der Luft- und Raumfahrt und verwandter Bereiche.
Der Preis wird ausschließlich verliehen für Reportagen, Features und sonstige Beiträge, die eigene Recherche beinhalten. Interviews und Nachrichtenbeiträge sind ausgeschlossen. Zugelassen sind nur Einzelbeiträge. Bei Serien muss ein Beitrag ausgewählt werden. Pro Autor oder Autorengruppe darf nur ein Beitrag eingereicht werden.
Vorschlagberechtigt sind der Autor selbst, die Redaktion sowie Dritte.

Die Bewerbungsunterlagen müssen enthalten:
- den eingereichten Beitrag in einfacher Ausfertigung,
- Name und Anschrift des Verfassers und des Publikationsorgans,
- Datum der Erstveröffentlichung.

Die Preisträger werden in einem feierlichen Festakt ausgezeichnet.

Wir laden Ihr Medium und seine Mitarbeiter herzlich zur Teilnahme am „Medienpreis Luft- und Raumfahrt“ ein und bitten Sie um entsprechende Bekanntmachung.

Einsendungen bitte an:
Verein zur Förderung des technisch-wissenschaftlichen Journalismus
c/o Deutsche Journalistenschule
Postfach 82 07 02
81807 München

oder online unter:
kontakt@medienpreis-lur.de

Ansprechpartner:
Thomas Warg
Geschäftsführung
Tel: 08092-336601
Mail: thomas.warg@t-online.de

 

News

Medienpreis Luft- und Raumfahrt geht an drei Journalisten für ihre Beiträge im Magazin der Süddeutschen Zeitung,
im Hessischen Rundfunk und in ZDF info

  • Ausgezeichnet wurde der Print-Beitrag „Die All-Wissenden“ von Roland Schulz, veröffentlicht im Magazin der Süddeutschen Zeitung. Der Autor beschäftigt sich mit einer Gruppe von Rentnern, die in Kalifornien seit 37 Jahren die Sonden von Voyager 1 und 2 steuert.
    Lesen Sie den Beitrag hier.
  • Der Preis in der Kategorie Hörfunk geht an Dirk Wagner vom Hessischen Rundfunk für den Beitrag „Raumschiff Voyager: die unendliche Reise“. Die Sendung befasst sich mit der Raumsonde Voyager 1, die den Einflussbereich unserer Sonne bereits verlassen hat und mit Voyager 2, die diesen Schritt noch vor sich hat.
  • Bernd Siering gewann mit seinem Beitrag „Baikonur – Die Eroberung des Weltraums – Russlands Tor ins All“, gesendet von ZDF info, die Kategorie Fernsehen. Er zeichnet die Geschichte des Weltraumbahnhofs Baikonur inmitten der Wüste Kasachstans nach.
    Zum Beitrag.

Weitere Beiträge gewürdigt
Folgende nominierte Beiträge wurden bei dem Festakt außerdem hervorgehoben:

  • In der Kategorie Print der Beitrag „Die Jagd auf 67P/c-G“ von Malte Henk (DIE ZEIT) sowie „Die achtmillionste Etage“ von Dr. Ulf von Rauchhaupt (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“)
  • In der Kategorie Hörfunk die Beiträge „Teure PR oder wissenschaftliche Mission – Alexander Gerst auf dem Weg zur ISS“ von Stefan Geier (Bayerischer Rundfunk) sowie „Leben im All – Abgehobene Erlebnisse“ von Florian Hildebrand (Bayerischer Rundfunk)
  • In der Kategorie Fernsehen die Beiträge „Die Kometenjäger – Mission Rosetta“ von Uwe Agnes (ZDF info) sowie „Abenteuer Wolkenforschung“ von Raimund Waltenberg (ZDF).

Preis wird auch 2016 ausgeschrieben / Neue Kategorie Online-Beiträge
Der Medienpreis Luft- und Raumfahrt wird auch für das Jahr 2016 wieder ausgelobt. Dabei wird es eine weitere Kategorie für Multimedia-Beträge geben, die für die Veröffentlichung im Internet erstellt wurden. Eingesendet werden können Beiträge, die in einem deutschsprachigen Medium im Kalenderjahr 2015 erstmals veröffentlicht oder gesendet worden sind. Einsendeschluss ist Ende März 2016. Die Jury nominiert pro Kategorie die jeweils drei besten Beiträge. Die Bekanntgabe der Preisträger erfolgt im Rahmen eines Festaktes im Spätherbst. 

Fotos: Manfred Laemmerer - www.ml-foto.de

Der Preis

Ausgezeichnet werden Beiträge von Nicht-Fachjournalistinnen und -journalisten oder sonstigen Autoren, die komplexe und oft komplizierte Themen so anschaulich darstellen, dass sie nicht nur Begeisterung für Technik und Wissenschaft wecken, sondern möglicherweise auch schon Kinder und Jugendliche ermutigen, einen technischen Beruf zu ergreifen.

Die Ausschreibung erfolgt jährlich im Januar für Beiträge, die im Vorjahr erstmalig veröffentlicht oder gesendet wurden. Einsendeschluss ist Ende März. Nach der Sommerpause werden pro Kategorie die jeweils drei besten Beiträge nominiert. Wer die ersten Preisträger sind, wird beim Festakt im Spätherbst bekannt gegeben.

Preis

 

Die Jury

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