Medienpreis für Luft- und Raumfahrt: Jury nominiert die besten Beiträge des Kalenderjahres 2016

München, 9. Oktober 2017 – Zehn Journalistinnen und Journalisten aus Deutschland und der Schweiz können sich Hoffnung auf den Sieg im Wettbewerb um den Medienpreis Luft- und Raumfahrt machen: Die Jury hat die jeweils besten der eingereichten Beiträge in den Kategorien Print, Hörfunk und Fernsehen sowie Online des Jahres 2016 ausgewählt. Außerdem bestimmte die Jury den Gewinner des Sonderpreises für eine besondere Leistung einer
Lokal- oder Regionalzeitung.

Alle Autoren der nominierten Beiträge werden zum feierlichen Festakt am 26. Oktober in die Jochen Schweizer Arena in München eingeladen und geehrt. Erst hier werden die jeweils ersten Sieger der Kategorien bekannt gegeben. Der Festakt findet für geladene Gäste statt.

Folgende Beiträge sind nominiert:

Kategorie Print

Dr. Claus Hecking – Die Zeit
„So fliegen Sie billig“
Warum kostet ein und derselbe Flug unterschiedlich viel? Ein Report über die Preismacher bei Lufthansa – und elf Tipps zum Sparen.

Barbara Klingbacher – Neue Zürcher Zeitung
„Der leere Himmel über Monaco“
Private Drohnen sind ein Milliardengeschäft, jetzt kommen ihre Gegenspieler: Abwehrsysteme, um sie am Fliegen hindern.

Dr. Helga Rietz-Pankoke – Neue Zürcher Zeitung
„Die Vermessung der Nacht(un)ruhe“
Zwei Wissenschaftlerinnen ermitteln, ob nächtlicher Fluglärm den Schlaf stört.

Kategorie Hörfunk und Fernsehen

Martin Herzog – WDR Zeitzeichen
„Pilotinnenausbildung bei der Lufthansa“
Noch 1985 waren weibliche Piloten für viele in der Luftfahrt undenkbar. bezeichnete Im Jahr darauf aber treten bei der deutschen Staatsfluglinie die ersten Piloten-Schülerinnen bei der Lufthansa ihre Ausbildung an.

Moritz Metz – Deutschlandradio Kutur/BR 2
„Vom Aufstieg der Hobby-Drohnen“
Spielzeug-Drohnen sind endgültig im Massenmarkt gelandet. Die Ausweitung des Handlungsspielraums bringt Action undSpaß – aber auch ganz neue Risiken. In der Luftfahrt gilt: „Safety first“.

Arno Trümper – SWR Fernsehen ARTE
„Der Elektroflieger“
Luftfahrtingenieur Calin Gologan hat ein ehrgeiziges Ziel: Er will das erste alltagstaugliche Serienflugzeug mit Elektromotor anbieten. Um die Zuverlässigkeit seiner „Elektra One“ zu beweisen, plant er über die Alpen und sogar über das Mittelmeer fliegen.

Kategorie Online

Matthias Gaffke – Frankfurter Allgemeine online
„Ohne Treibstoff um die Welt“
Die „Solar Impulse 2“ ist das erste Flugzeug, das ohne Treibstoff und ohne Schadstoffemission die Welt umrundet.

Florian Siebeck – Frankfurter Allgemeine online
„Dem Flieger auf der Spur“
Ein kleines Unternehmen aus Schweden arbeitet daran, den gesamten Flugverkehr der Erde aufzuzeichnen.

Julius Tröger und Kollegen – Berliner Morgenpost
„Das sind Deutschlands grünste Großstädte“
Viele Städte behaupten von sich, besonders viele Grünflächen zu haben. Die Berliner Morgenpost hat Satellitenbilder ausgewertet und zeigt erstmals, wie grün Deutschland wirklich ist.


Der diesjährige Sonderpreis für eine besondere Leistung einer Lokal- oder Regionalzeitung geht an:
Julius Lukas – Mitteldeutsche Zeitung
„Den Himmel immer im Blick“
Neben den Piloten leisten auch Fluglotsen einen erheblichen Teil für die Sicherheit im Luftverkehr.


 

Der Medienpreis für Luft- und Raumfahrt wird jährlich vergeben vom Verein zur Förderung des technisch-wissenschaftlichen Journalismus. Er zeichnet Beiträge von Nicht-Fachjournalistinnen und -journalisten aus, die auch für Laien verständlich die oft komplexen und komplizierten Themen dieses Technik- und Wirtschaftsbereichs darstellen.

Die Deutsche Journalistenschule (DJS) in München unterstützt den Verein bei der Vergabe des Preises und garantiert seine Unabhängigkeit. Der Medienpreis Luft- und Raumfahrt steht unter dem Patronat des Bundesverbandes der
Luft- und Raumfahrtindustrie e.V. (BDLI). Er wird außerdem von den Unternehmen Airbus Group, MTU Aero Engines und Astopark unterstützt.

Die Ausschreibung erfolgt jährlich im Januar für Beiträge, die im Vorjahr erstmals veröffentlicht oder gesendet wurden. Einsendeschluss ist Ende März. Nach der Sommerpause werden pro Kategorie die jeweils drei besten Beiträge nominiert. Wer die ersten Preisträger sind, wird beim Festakt im Spätherbst verkündet.

Jury
Der neunköpfigen Jury unter Leitung der Deutschen Journalistenschule gehören folgende Mitglieder an:
Volker K. Thomalla, Chefredakteur BART international und Geschäftsführer German Business Aviation Association, Vanessa Wormer, Redakteurin im Investigativressort der Süddeutschen Zeitung, Ernst August Ginten (Die Welt),
Martin Prem (Münchner Merkur) Weiter gehören die jeweils letztjährigen Preisträger der Jury an, in diesem Jahr
waren dies: Jens Brambusch (Capital), Stephan Schön (Sächsische Zeitung), Sebastian Kisters (Hessischer Rundfunk),
Stefan Geier (Bayerischer Rundfunk) und Andreas Menn (Wirtschaftswoche).

Hintergrund
Der Medienpreis Luft- und Raumfahrt ist ein unabhängiger Branchenpreis, hinter dem ein breiter Zusammenschluss von Unterstützern aus der Luft- und Raumfahrt steht. Seine Unabhängigkeit garantiert die renommierte Deutsche Journalistenschule (DJS), bei der der Verein zur Förderung des technisch-wissenschaftlichen Journalismus seinen Sitz hat. Jeder Preis ist jeweils mit 5.000 Euro dotiertEin nominierter Beitrag wird mit je 1.000 Euro belohnt. Der Sonderpreis ist mit 2.000 Euro ausgestattet.
 

Medienpreis 2016

Medienpreis Luft- und Raumfahrt geht an fünf Journalisten für ihre Beiträge in Capital, Bayerischer Rundfunk, Hessischer Rundfunk und Wirtschaftswoche. Sonderpreis für die Sächsische Zeitung.


Manfred Laemmerer – www.ml-foto.de

München, 20. Oktober 2016 – Fünf Journalisten wurden am gestrigen Mittwochabend mit dem renommierten Medienpreis Luft- und Raumfahrt ausgezeichnet, den der Verein zur Förderung des technisch-wissenschaftlichen Journalismus jährlich in den Kategorien Print, Hörfunk und Fernsehen und in diesem Jahr – erstmals – Online verleiht. Der Festakt fand im Museum der MTU Aero Engines in München statt.

Der Medienpreis Luft- und Raumfahrt ist in drei Kategorien mit 5.000 Euro dotiert, die der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e.V. (BDLI) stiftet. Die neue Preiskategorie Online wird von dem am bayerischen Luft- und Raumfahrtstandort Oberpfaffenhofen beheimateten Unternehmen Asto Future Accelerator unterstützt. Der Preis zeichnet Beiträge von Nicht-Fachjournalisten aus, die auch für Laien verständlich komplexe und oft komplizierte Themen der Luft- und Raumfahrt veranschaulichen.

Ausgezeichnet wurde der Print-Beitrag „Spacecowboys” von Jens Brambusch, veröffentlicht in Capital. Ein deutsches Start-up will ein neues Teleskop ins All schießen, das alle nutzen können. Einige Weltraum-Veteranen helfen mit.

Der Preis in der Kategorie Hörfunk geht an Stefan Geier vom Bayerischer Rundfunk für den Beitrag „Flugzeuge der Zukunft – In zwei Stunden sicher um die halbe Welt”. Fliegen wird sich künftig weiter verändern: noch schneller und entspannter.

Sebastian Kisters gewann mit seinem Beitrag „ESA – eine Mission zur Erforschung von Gravitationswellen”, gesendet vom Hessischen Rundfunk für das ARD Morgenmagazin die Kategorie Fernsehen. In mehreren Live-Schaltungen gelingt es dem Autor, ein kompliziertes Thema anschaulich zu erklären.

In der neuen Preiskategorie Online setzte sich Andreas Menn von der Wirtschaftswoche mit seinem Beitrag „Die Erde geht online“ durch. Wie Satelliten, Drohnen und Ballons die Erde mit drahtlosem Internetzugang versorgen sollen.

Einen Sonderpreis für Regionalzeitungen in Höhe von 2.000 Euro erhielt Stephan Schön von der Sächsischen Zeitung für seinen Beitrag „Sachsen 3D“. Er verdeutlicht, wie die Menschen konkreten Nutzen aus der Luft- und Raumfahrt ziehen. Radardaten aus dem All helfen, Strukturen und Gebäude zu vermessen. Ungewöhnlich und ansprechend: Der Ausgabe lag eine 3D-Brille bei.

Weitere Beiträge gewürdigt

Folgende nominierte Beiträge wurden bei dem Festakt außerdem hervorgehoben:

  • In der Kategorie Print der Beitrag „Traumziel Mars – Und hier sollen wir leben?” von Jürgen Bischoff (GEO) sowie „Abschied vom Helden” von Marco Evers (Spiegel)
  • In der Kategorie Hörfunk die Beiträge „Thermik und Nervenkitzel – Lautlos über die norddeutsche Tiefebene” von Tobias Nagorny (NDR) sowie „5. Dezember 1945: Flug 19 verschwindet – der Mythos Bermudadreieck entsteht” von Anne Preger (WDR)
  • In der Kategorie Fernsehen die Beiträge „Die Aufwindjäger” von Claude Alberth (SF 1 Schweiz) sowie „Der neue Blick von oben – wie moderne Luftaufnahmen unsere Wahrnehmung der Welt verändern” unter Redaktion von Martin Schneider (SWR für die ARD-Sendereihe W wie Wissen)
  • In der Kategorie Online die Beiträge „360°-Reportage “Handschlag mit dem Kosmonauten” von Stefan Geier (BR) sowie „Pluto Online Dossier!” von Heike Westram und ihrem Team (BR).

 


Unsere Partner und Sponsoren

djs
bdli
mtu
astopark