Ausschreibung des Medienpreises Luft- und Raumfahrt 2017

Auch in diesem Jahr schreibt der „Verein zur Förderung des technisch-wissenschaftlichen Journalismus“ in Zusammenarbeit mit der Deutschen Journalistenschule München den „Medienpreis Luft- und Raumfahrt“ aus, der aus dem 2004 gegründeten Ludwig-Bölkow-Journalistenpreis hervorgegangen ist. Der Medienpreis steht unter der Patronage des Bundesverbandes der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e. V. (BDLI).

Neuerungen

Der Medienpreis Luft und Raumfahrt wird 2017 erstmals in folgenden Kategorien vergeben:

  • Die neue Ausschreibung erfolgt in den drei Kategorien Print, Hörfunk/Fernsehen und Online. Pro Kategorie werden bis zu drei Beiträgen nominiert. Die nominierten Autoren werden beim Festakt am 26. Oktober 2017 in der Jochen Schweizer Arena (München)ausgezeichnet.
  • Ab diesem Jahr werden alle nominierten Arbeiten dotiert. Der Sieger jeder Kategorie erhält 5.000 Euro, die beiden anderen Nominierten jeweils 1.000 Euro.
  • Die Jury kann einen Sonderpreis für Lokal-/Regionalzeitungen in Höhe von 2.000 Euro zu vergeben.

Eine Jury aus den Bereichen Journalistik und Wissenschaft unter Leitung der Deutschen Journalistenschule wählt die besten Beiträge aus.

Die Beiträge müssen erstmals im Kalenderjahr 2016 veröffentlicht oder gesendet worden sein. Einsendeschluss ist der 31. März 2017. +++EINSENDEFRIST FÜR 2017 ABGESCHLOSSEN – BITTE NICHT MEHR BEWERBEN +++

Fragen / Anregungen bitte an:
kontakt@medienpreis-lur.de

+++EINSENDEFRIST FÜR 2017 ABGESCHLOSSEN – BITTE NICHT MEHR BEWERBEN +++ Die Bewerbungsunterlagen müssen enthalten:

  • den eingereichten Beitrag in einfacher Ausfertigung,
  • Name und Anschrift des Verfassers und des Publikationsorgans,
  • Datum der Erstveröffentlichung.

Diese Auszeichnung soll Maßstäbe für gründlich recherchierten Journalismus im Bereich der Luft- und Raumfahrt setzen und das komplexe Thema einem breiten Publikum zugänglich machen. Ausgezeichnet werden Autoren, die Themenbereiche oder Teilaspekte aus der Luft- und Raumfahrt kompetent aufarbeiten, kritisch hinterfragen, eingehend analysieren und dem Laien allgemein verständlich vermitteln.

Teilnehmen können alle fest angestellten und freien Journalisten der in Deutschland erscheinenden Printmedien, von Radio- und Fernsehsendern sowie Autorenteams. Von der Teilnahme ausgenommen sind Beiträge der Fachpresse der Luft- und Raumfahrt und verwandter Bereiche.

Der Preis wird ausschließlich verliehen für Reportagen, Features und sonstige Beiträge, die eigene Recherche beinhalten. Interviews und Nachrichtenbeiträge sind ausgeschlossen. Zugelassen sind nur Einzelbeiträge. Bei Serien muss ein Beitrag ausgewählt werden.

Vorschlagberechtigt sind der Autor selbst, die Redaktion sowie Dritte. Pro Autor darf nur ein Beitrag eingereicht werden. Wenn mehrere Beiträge eines Autors eingereicht werden, entscheidet der Autor selbst über den teilnehmenden Beitrag.

Medienpreis 2016

Medienpreis Luft- und Raumfahrt geht an fünf Journalisten für ihre Beiträge in Capital, Bayerischer Rundfunk, Hessischer Rundfunk und Wirtschaftswoche. Sonderpreis für die Sächsische Zeitung.


Manfred Laemmerer – www.ml-foto.de

München, 20. Oktober 2016 – Fünf Journalisten wurden am gestrigen Mittwochabend mit dem renommierten Medienpreis Luft- und Raumfahrt ausgezeichnet, den der Verein zur Förderung des technisch-wissenschaftlichen Journalismus jährlich in den Kategorien Print, Hörfunk und Fernsehen und in diesem Jahr – erstmals – Online verleiht. Der Festakt fand im Museum der MTU Aero Engines in München statt.

Der Medienpreis Luft- und Raumfahrt ist in drei Kategorien mit 5.000 Euro dotiert, die der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e.V. (BDLI) stiftet. Die neue Preiskategorie Online wird von dem am bayerischen Luft- und Raumfahrtstandort Oberpfaffenhofen beheimateten Unternehmen Asto Future Accelerator unterstützt. Der Preis zeichnet Beiträge von Nicht-Fachjournalisten aus, die auch für Laien verständlich komplexe und oft komplizierte Themen der Luft- und Raumfahrt veranschaulichen.

Ausgezeichnet wurde der Print-Beitrag „Spacecowboys” von Jens Brambusch, veröffentlicht in Capital. Ein deutsches Start-up will ein neues Teleskop ins All schießen, das alle nutzen können. Einige Weltraum-Veteranen helfen mit.

Der Preis in der Kategorie Hörfunk geht an Stefan Geier vom Bayerischer Rundfunk für den Beitrag „Flugzeuge der Zukunft – In zwei Stunden sicher um die halbe Welt”. Fliegen wird sich künftig weiter verändern: noch schneller und entspannter.

Sebastian Kisters gewann mit seinem Beitrag „ESA – eine Mission zur Erforschung von Gravitationswellen”, gesendet vom Hessischen Rundfunk für das ARD Morgenmagazin die Kategorie Fernsehen. In mehreren Live-Schaltungen gelingt es dem Autor, ein kompliziertes Thema anschaulich zu erklären.

In der neuen Preiskategorie Online setzte sich Andreas Menn von der Wirtschaftswoche mit seinem Beitrag „Die Erde geht online“ durch. Wie Satelliten, Drohnen und Ballons die Erde mit drahtlosem Internetzugang versorgen sollen.

Einen Sonderpreis für Regionalzeitungen in Höhe von 2.000 Euro erhielt Stephan Schön von der Sächsischen Zeitung für seinen Beitrag „Sachsen 3D“. Er verdeutlicht, wie die Menschen konkreten Nutzen aus der Luft- und Raumfahrt ziehen. Radardaten aus dem All helfen, Strukturen und Gebäude zu vermessen. Ungewöhnlich und ansprechend: Der Ausgabe lag eine 3D-Brille bei.

Weitere Beiträge gewürdigt

Folgende nominierte Beiträge wurden bei dem Festakt außerdem hervorgehoben:

  • In der Kategorie Print der Beitrag „Traumziel Mars – Und hier sollen wir leben?” von Jürgen Bischoff (GEO) sowie „Abschied vom Helden” von Marco Evers (Spiegel)
  • In der Kategorie Hörfunk die Beiträge „Thermik und Nervenkitzel – Lautlos über die norddeutsche Tiefebene” von Tobias Nagorny (NDR) sowie „5. Dezember 1945: Flug 19 verschwindet – der Mythos Bermudadreieck entsteht” von Anne Preger (WDR)
  • In der Kategorie Fernsehen die Beiträge „Die Aufwindjäger” von Claude Alberth (SF 1 Schweiz) sowie „Der neue Blick von oben – wie moderne Luftaufnahmen unsere Wahrnehmung der Welt verändern” unter Redaktion von Martin Schneider (SWR für die ARD-Sendereihe W wie Wissen)
  • In der Kategorie Online die Beiträge „360°-Reportage “Handschlag mit dem Kosmonauten” von Stefan Geier (BR) sowie „Pluto Online Dossier!” von Heike Westram und ihrem Team (BR).

 


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