Der Medienpreis Luft- und Raumfahrt, vormals Deutscher Journalistenpreis für Luft- und Raumfahrt und ursprünglich Ludwig-Bölkow-Journalistenpreis, wird vom Verein zur Förderung des technisch-wissenschaftlichen Journalismus e.V. in Zusammenarbeit mit der Deutschen Journalistenschule (DJS) jährlich verliehen. Er ist in den Kategorien Print, Hörfunk und Fernsehen mit je 5000 Euro dotiert, die vom Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e.V. (BDLI) gestiftet werden.

Ziel dieses Wettbewerbes ist es, herausragende journalistische Arbeiten aus dem Bereich der Luft- und Raumfahrt in Publikumsmedien auszuzeichnen. Damit wollen die Preisstifter sowohl eine fundierte Berichterstattung honorieren als auch Leser, Hörer und Zuschauer animieren, sich mit Themen der Luft- und Raumfahrt auseinanderzusetzen.

 

News

Jury nominiert die besten Beiträge des Kalenderjahres 2015

13 Journalistinnen und Journalisten aus Deutschland und der Schweiz können sich Hoffnung auf den Sieg im Wettbewerb um den Medienpreis Luft- und Raumfahrt machen: Die Jury hat die jeweils drei besten der eingereichten Beiträge aus dem Kalenderjahr 2015 in den Kategorien Print, Hörfunk, Fernsehen und – in diesem Jahr erstmalig – Online ausgewählt. Außerdem vergab die Jury, ebenfalls zum ersten Mal, einen Sonderpreis für Artikel aus Lokal-/Regionalzeitungen.

Folgende Beiträge sind nominiert:

Kategorie Print

Jürgen Bischoff
GEO
“Traumziel Mars – Und hier sollen wir leben?”
Die Wissenschaft sucht nach Lösungen, um lebendig auf dem Mars anzukommen und dort auszuharren.

Jens Brambusch
Capital
“Spacecowboys”
Ein deutsches Start-up will ein neues Teleskop ins All schießen, das alle nutzen können. Einige Weltraum-Veteranen helfen mit.

Marco Evers
Spiegel
“Abschied vom Helden”
Vom stolzen Kapitän am Steuerknüppel zur menschlichen Schnittstelle am Flugcomputer.

Der Sonderpreis für eine besondere Leistung einer Lokal- oder Regionalzeitung geht an:

Stephan Schön
Sächsische Zeitung
“Sachsen 3D”
Auch normale Bürger können aus der Luft- und Raumfahrt Nutzen ziehen. Radardaten aus dem All helfen, Strukturen und Gebäude zu vermessen. Ungewöhnlich: Der entsprechenden Ausgabe liegt eine 3D-Brille bei.

 

Kategorie Hörfunk

Stefan Geier
Bayerischer Rundfunk, Sendung IQ – Wissenschaft und Forschung
“Flugzeuge der Zukunft – In zwei Stunden sicher um die halbe Welt”
Fliegen ist heute noch zeitraubend und anstrengend. In Zukunft soll sich das ändern.

Tobias Nagorny
Norddeutscher Rundfunk, NDR info
“Thermik und Nervenkitzel – Lautlos über die norddeutsche Tiefebene”
In der Kanzel eines Segelfliegers vermittelt der Beitrag die Faszination des motorlosen Fliegens.

Anne Preger
Westdeutscher Rundfunk WDR, Sendung Zeitzeichen
“5. Dezember 1945: Flug 19 verschwindet – der Mythos Bermudadreieck entsteht”
Der Beitrag rekonstruiert minutiös, was damals wirklich geschah.

 

Kategorie Fernsehen

Claude Alberth
SF 1 Schweiz
“Die Aufwindjäger”
Dokumentation über die Entstehung, die Funktion und die Faszination des Segelfliegens.

Sebastian Kisters
Hessischer Rundfunk HR für das ARD Morgenmagazin
“ESA – eine Mission zur Erforschung von Gravitationswellen”
In mehreren Live-Schaltungen gelingt es dem Autor, ein kompliziertes Thema anschaulich zu erklären.

Martin Schneider
Südwestdeutscher Rundfunk SWR für die ARD-Sendereihe W wie Wissen
“Der neue Blick von oben – wie moderne Luftaufnahmen unsere Wahrnehmung der Welt verändern”
Die Sendung zeigt, welche Details Luft- und Satellitenbilder selbst für den Laien bieten – bis hin zu Aufnahmen aus Kriegsgebieten.

 

Kategorie Online

Stefan Geier
Bayerischer Rundfunk
360°-Reportage “Handschlag mit dem Kosmonauten”
Der Reporter gibt einem Kosmonauten auf der ISS die Hand. Ein DLR-Roboter („SpaceJustin“) macht’s möglich. Der Zuschauer kann sich bei dem Beitrag frei im Raum bewegen und so das Bewegtbild in jeder Richtung betrachten.

Andreas Menn und Kollegen
Wirtschaftswoche, wiwo.de
„Die Erde geht online“
Wie Satelliten, Drohnen und Ballons die Erde mit drahtlosem Internetzugang versorgen sollen.

Heike Westram
Bayerischer Rundfunk, br.de
“Pluto Online Dossier!”
In Texten, Bildern, Video- und Audiobeiträgen und wird den Usern der ferne Zwergplanet nähergebracht.
Alle Autoren der nominierten Beiträge werden zu einem Festakt am 19. Oktober in München eingeladen und geehrt. Im Rahmen dieser feierlichen Veranstaltung wird die Jury die ersten Preisträger der vier Kategorien bekannt geben. Jeder der Preise ist mit 5000 Euro dotiert, der Sonderpreis mit 2000 Euro. Der Festakt findet für geladene Gäste im Museum der MTU Aero Engines in München statt.

 

Die Ausschreibung erfolgt jährlich im Januar für Beiträge, die im Vorjahr erstmals veröffentlicht oder gesendet wurden. Einsendeschluss ist Ende März. Nach der Sommerpause werden pro Kategorie die jeweils drei besten Beiträge nominiert. Wer die ersten Preisträger sind, wird beim Festakt im Spätherbst verkündet.
Die Deutsche Journalistenschule in München unterstützt den Verein bei der Vergabe des Preises und garantiert seine Unabhängigkeit. Der Medienpreis Luft- und Raumfahrt steht unter dem Patronat des Bundesverbandes der Luft- und Raumfahrtindustrie e.V. (BDLI). Er wird außerdem von den Unternehmen Airbus Group, MTU Aero Engines und Astopark unterstützt.

Der Preis

Ausgezeichnet werden Beiträge von Nicht-Fachjournalistinnen und -journalisten oder sonstigen Autoren, die komplexe und oft komplizierte Themen so anschaulich darstellen, dass sie nicht nur Begeisterung für Technik und Wissenschaft wecken, sondern möglicherweise auch schon Kinder und Jugendliche ermutigen, einen technischen Beruf zu ergreifen.

Die Ausschreibung erfolgt jährlich im Januar für Beiträge, die im Vorjahr erstmalig veröffentlicht oder gesendet wurden. Einsendeschluss ist Ende März. Nach der Sommerpause werden pro Kategorie die jeweils drei besten Beiträge nominiert. Wer die ersten Preisträger sind, wird beim Festakt im Spätherbst bekannt gegeben.

Preis

Die Jury

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