Medienpreis Luft- und Raumfahrt 2019

Auch in diesem Jahr schreibt der „Verein zur Förderung des technisch-wissenschaftlichen Journalismus“ in Zusammenarbeit mit der Deutschen Journalistenschule (DJS) München den „Medienpreis Luft- und Raumfahrt“ aus, der aus dem 2004 gegründeten Ludwig-Bölkow-Journalistenpreis hervorgegangen ist. Der Medienpreis steht unter der Patronage des Bundesverbandes der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) und ist der Branchenpreis.

Kategorien & Bewerbung
Kategorien

Der Medienpreis Luft und Raumfahrt wird 2019 in folgenden Kategorien vergeben:

  • Die Ausschreibung erfolgt in den drei Kategorien Print, Hörfunk/Fernsehen und Online.
  • Pro Kategorie werden bis zu drei Beiträge nominiert.
  • Alle nominierten Arbeiten werden dotiert. Der Sieger jeder Kategorie erhält 5.000 Euro, die beiden anderen Nominierten jeweils 1.000 Euro.
  • Die Jury kann einen Sonderpreis für Lokal-/Regionalzeitungen in Höhe von 2.000 Euro vergeben.
  • Eine Jury aus den Bereichen Journalistik und Wissenschaft unter Leitung der Deutschen Journalistenschule (DJS) wählt die besten Beiträge aus.

Auslobung Sonderpreis zur Berichterstattung „70 Jahre Berliner Luftbrücke“ durch die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB)

  • Anlässlich des 70-jährigen Jubiläums der Berliner Luftbrücke in diesem Jahr lobt die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) im Rahmen des Medienpreises Luft- und Raumfahrt 2019 einmalig einen Sonderpreis in Höhe von 5.000 Euro für Beiträge aus, die sich diesem Thema widmen. Eine Kategorie ist dabei nicht vorgegeben.
Bewerbung

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Diese Auszeichnung soll Maßstäbe für gründlich recherchierten Journalismus im Bereich der Luft- und Raumfahrt setzen und das komplexe Thema einem breiten Publikum zugänglich machen. Ausgezeichnet werden Autoren, die Themenbereiche oder Teilaspekte aus der Luft- und Raumfahrt kompetent aufarbeiten, kritisch hinterfragen, eingehend analysieren und dem Laien allgemein verständlich vermitteln.

  • Teilnehmen können alle fest angestellten und freien Journalisten der in Deutschland erscheinenden Printmedien, von Radio- und Fernsehsendern sowie Autorenteams. Von der Teilnahme ausgenommen sind Beiträge der Fachpresse der Luft- und Raumfahrt und verwandter Bereiche.
  • Der Preis wird ausschließlich verliehen für Reportagen, Features und sonstige Beiträge, die eigene Recherche beinhalten. Interviews und Nachrichtenbeiträge sind ausgeschlossen. Zugelassen sind nur Einzelbeiträge. Bei Serien muss ein Beitrag ausgewählt werden.
  • Vorschlagberechtigt sind der Autor selbst, die Redaktion sowie Dritte.
  • Pro Autor darf nur ein Beitrag eingereicht werden. Wenn mehrere Beiträge eines Autors eingereicht werden, entscheidet der Autor selbst über den teilnehmenden Beitrag.
  • Die Beiträge müssen erstmals im Kalenderjahr 2018 veröffentlicht oder gesendet worden sein.  
  • Einsendeschluss: 31. März 2019* (* für den  Sonderpreis zur Berichterstattung „70 Jahre Berliner Luftbrücke“ ist der Einsendeschluss: 30. Juni 2019) 
  • Einsendungen an: kontakt@medienpreis-lur.de

 

Die Bewerbungsunterlagen müssen enthalten:

  • Den eingereichten Beitrag in einfacher Ausfertigung
  • Name und Anschrift des Verfassers und des Publikationsorgans
  • Datum der Erstveröffentlichung
Preis/Auszeichnung
Neben einem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro erhält jeder Preisträger/jede Preisträgerin einen Glaswürfel, auf dessen Sockel die persönlichen Daten eingraviert sind. Der Glaswürfel symbolisiert Engineering, Akkuratesse und Transparenz. Die Nominierten erhalten neben einer Urkunde jeweils 1.000 Euro Preisgeld. Der Sonderpreis für Lokal-/Regionalzeitungen ist mit 2.000 Euro dotiert. In 2019 lobt die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) einmalig einen Sonderpreis von 5.000 Euro aus zur Berichterstattung "70 Jahre Berliner Luftbrücke".
Verleihung des Medienpreises Luft- und Raumfahrt 2019

Vor Presse und interessierter Öffentlichkeit wird der Preis am 13. November 2019 verliehen.

Die Auszeichnung setzt Maßstäbe für gründlich recherchierten Journalismus im Bereich der Luft- und Raumfahrt und soll das komplexe Thema einem breiten Publikum zugänglich machen. Ausgezeichnet werden Autoren, die Themenbereiche oder Teilaspekte aus der Luft- und Raumfahrt kompetent aufarbeiten, kritisch hinterfragen, eingehend analysieren und dem Laien allgemein verständlich vermitteln.

 

Die Nominierten für den Medienpreis Luft- und Raumfahrt 2019
Print

Capital I Jenny von Zepelin/Claus Hecking
„Dicke Luft“
Die Turbulenzen bei der Lufthansa-Tochter Eurowings haben Kunden und Management in 2018 immer wieder in die völlige Verzweiflung katapultiert. Wie konnte das geschehen?

Handelsblatt I Jens Koenen und Team
„Der verratene Passagier“
Die Sommerferien 2018 wurden für alle Flugreisenden in ganz Europa unversehens zum Abenteuerurlaub. Nahaufnahme einer Branche am Limit.

GEO I Lars Abromeit
„Aufbruch ins All“
Akribisch hat sich Alexander Gerst auf seine Mission als ISS-Kommandant vorbereitet und wurde dabei 12 Monate vom Reporter fast überallhin begleitet.

Pressemitteilung

Hörfunk/Fernsehen

SWR I Kerstin Horner/Thomas Wartmann
„Claude Dornier – Pionier der Luftfahrt“
Claude Dornier war ein deutsches Luftfahrtgenie – wie kam es, dass sein hoch innovatives Unternehmen Mitte der 80er-Jahre unterging und was ist bis heute geblieben?

MDR I Martin Huebner
„Die Walentina-Tereschkowa-Story – Triumph und Tränen“
Im Juni 1963 wird zum ersten Mal eine Frau in den Kosmos katapultiert. Walentina Tereschkowa wurde zur Ikone der Sowjetraumfahrt. Doch dann war Schluss mit Kosmonautinnen. Warum?

 WDR I  Malin Büttner, Nina Lindlahr, Natascha Breuers
„Die Sendung mit dem Elefanten: Astronaut“
Was hat Alexander Gerst auf der ISS am liebsten gemacht beim Zähneputzen? Purzelbäume schlagen. Warum? „Weil ichs kann!“ Zu sehen, in der Sendung mit dem Elefanten.

Pressemitteilung

Online

Wirtschaftswoche I Andreas Menn
„Rohstoffsuche auf Ryugu“
Welche Schätze verbergen sich im All? Erstmals ist eine Sonde auf einem Asteroiden gelandet, um das herauszufinden und die Geheimnisse über den Ursprung des Sonnensystems zu lüften.

DJS/Spotify/Apple I Daniel Böldt, Cornelia Neumeyer, Henrik Oerding, Magdalena Pulz, Felix Wellisch und andere
„Aufbruch“
Die Astrophysikerin Dr. Suzanna Randall will als erste deutsche Astronautin ins All und auf die ISS. Was treibt sie? Was bremst sie? Der Podcast über erste Male.

Instagram/@wissen360 I Stefan Geier
„7 Minuten des Schreckens“
In sieben Minuten zwischen Atmosphäreneintritt und Landung musste 2018 die Sonde Mars InSight von fast 20.000 Kilometer pro Stunde auf Schrittgeschwindigkeit abgebremst werden. Ein Countdown.

Pressemitteilung

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