In den Kategorien Print, Hörfunk und Fernsehen sowie Online hat die Jury jeweils die drei besten der eingereichten Beiträge des Kalenderjahres 2019 ausgewählt und 25 Journalist*innen mit ihren Beiträgen nominiert. Erstmalig in diesem Jahr kann sich auch eine Journalistin oder ein Journalist unter 30 Jahren Hoffnung auf den Sieg in der neuen Wettbewerbskategorie Nachwuchs beim Medienpreis Luft- und Raumfahrt machen. Außerdem bestimmte die Jury den Gewinner des Sonderpreises für eine besondere Leistung einer Lokal- oder Regionalzeitung. Insgesamt beträgt die Preissumme 25.000 Euro. Der Medienpreis ist damit der höchstdotierte in Deutschland im Bereich Wissenschaft und Technik. Die Autorinnen und Autoren aller nominierten Beiträge werden in diesem Jahr im Rahmen einer Online-Preisverleihung am 29.10.2020 geehrt. 

Die Nominierten des Medienpreises Luft- und Raumfahrt 2020
Print

Capital I Claus Hecking
„Captain Future“
Ein eindrucksvoller Überblick über das Geschäftsmodell und den Erfinder von „Southwest“ – das ist die US-Airline, die Vorbild für alle Low-Coster der Welt ist.

Süddeutsche Zeitung I Jens Flottau, Claus Hulverscheidt, Nicolas Richter
„Der Absturz“
Die Autoren erklären, wie es zu den beiden Abstürzen der neuen Boeing 737 Max 8 in den Jahren 2018 und 2019 kommen konnte. Und sie vermitteln detailliert, warum Fliegen trotz aller Software-Probleme bei diesem Flugzeugmuster immer noch sehr sicher ist.  

SZ-Magazin I Fabienne Hurst
„Druckbetankung“
Wie wird man Lufthansapilot? Mann/Frau schafft schwierige mathematische Aufgaben und besteht harte psychologische Tests. Fabienne Hurst erzählt aber noch eine ganz andere Geschichte.

Pressemitteilung

Hörfunk/Fernsehen

mdr I Martin Hübner
„Mondmänner mit Hammer und Sichel“
Die Amerikaner waren die ersten Menschen auf dem Mond und haben damit die Russen abgehängt. Das sowjetische Mondprogramm wurde aber streng geheim gehalten. Dieser Film bringt mit exklusivem TV-Material Licht ins Dunkel.

WDR I Milena Virchow
„Mission Mond – Forschung zwischen den Sternen“
Von der Erde aus will Mona herausfinden, was es auf dem Mond alles zu entdecken gibt. Dafür trifft sie in der „Allee der Kosmonauten“ in Berlin die Ingenieurin Nadine Smolka vom Startup PTScientists, die mit ihrem Team ein Raumschiff auf den Mond schicken will.

HR I Dirk Wagner, Oliver Günther
Raumfahrt-Podcast „WeltraumWagner“- Asteriodenabwehr
Vor rund 65 Millionen Jahren hat ein zehn Kilometer großer Asteroid die Dinosaurier ausgelöscht. Welche Möglichkeiten gibt es heute, um solche Katastrophen abzuwenden?

Pressemitteilung

Online

ZEIT ONLINE I Julius Tröger, Paul Blickle , Alina Schadwinkel, Julian Stahnke
„Mit diesem Apparat ging es zum Mond“
Das Team von ZEIT ONLINE präsentiert dem Betrachter, technisch höchst anspruchsvoll, das Mondlandefahrzeug der Apollo-11-Mission. Es sei der sonderbarste Apparat, den er je im Himmel gesehen habe, sagte das Crewmitglied Michael Collins einmal.

Spiegel Online I Hilmar Schmundt, Ludger Bollen, Max Heber, Ferdinand Kuchlmayr,  Patrick Stotz,  Maximilian Schäfer, Katrin Zabel, Jens Radü
 „Fly me to the moon“
Die Realisatoren nehmen uns multimedial mit auf den steinigen Weg der Amerikaner durchs All bis auf den Mond.

Frankfurter Rundschau I Monika Gemmer, Pamela Dörhöfer, Tanja Banner
„Die Mission zum Mond“
Die Mission Apollo 11 war von zahlreichen Problemen und Pannen begleitet – und von Frauen und Männern, die wussten, wie sie gelöst werden konnten.

Pressemitteilung

Verleihung des Medienpreises Luft- und Raumfahrt 2020

Die Autorinnen und Autoren aller nominierten Beiträge werden in diesem Jahr im Rahmen einer Online-Preisverleihung am 29. Oktober 2020 geehrt. Erst hier werden die jeweils ersten Sieger sowie die Gewinner der Kategorien Nachwuchs und Lokal-/ Regionalzeitung bekannt gegeben.

 

 

 

Preis/Auszeichnung
Neben einem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro erhält jeder Preisträger/jede Preisträgerin einen Glaswürfel, auf dessen Sockel die persönlichen Daten eingraviert sind. Der Glaswürfel symbolisiert Engineering, Akkuratesse und Transparenz. Die Nominierten erhalten neben einer Urkunde jeweils 1.000 Euro Preisgeld. Der Sonderpreis für Lokal-/Regionalzeitungen und der Sonderpreis „Nachwuchs“ sind mit jeweils 2.000 Euro dotiert.
Kategorien & Bewerbung
Kategorien

Der Medienpreis Luft und Raumfahrt wird 2020 in folgenden Kategorien vergeben:

  • Die Ausschreibung erfolgt in den drei Kategorien Print, Hörfunk/Fernsehen und Online.
  • Pro Kategorie werden bis zu drei Beiträge nominiert.
  • Alle nominierten Arbeiten werden dotiert. Der Sieger jeder Kategorie erhält 5.000 Euro, die beiden anderen Nominierten jeweils 1.000 Euro.
  • Die Jury kann einen Sonderpreis für Lokal-/Regionalzeitungen in Höhe von 2.000 Euro vergeben.
  • Der Sonderpreis „Nachwuchs“ für Autoren und Autorinnen unter 30 Jahren ist ebenfalls mit 2.000 Euro dotiert
  • Eine Jury aus den Bereichen Journalistik und Wissenschaft unter Leitung der Deutschen Journalistenschule (DJS) wählt die besten Beiträge aus.

 

Bewerbung

Diese Auszeichnung soll Maßstäbe für gründlich recherchierten Journalismus im Bereich der Luft- und Raumfahrt setzen und das komplexe Thema einem breiten Publikum zugänglich machen. Ausgezeichnet werden Autoren, die Themenbereiche oder Teilaspekte aus der Luft- und Raumfahrt kompetent aufarbeiten, kritisch hinterfragen, eingehend analysieren und dem Laien allgemein verständlich vermitteln.

  • Teilnehmen können alle fest angestellten und freien Journalisten der in Deutschland erscheinenden Printmedien, von Radio- und Fernsehsendern sowie Autorenteams. Von der Teilnahme ausgenommen sind Beiträge der Fachpresse der Luft- und Raumfahrt und verwandter Bereiche.
  • Der Preis wird ausschließlich verliehen für Reportagen, Features und sonstige Beiträge, die eigene Recherche beinhalten. Interviews und Nachrichtenbeiträge sind ausgeschlossen. Zugelassen sind nur Einzelbeiträge. Bei Serien muss ein Beitrag ausgewählt werden.
  • Vorschlagberechtigt sind der Autor selbst, die Redaktion sowie Dritte.
  • Pro Autor darf nur ein Beitrag eingereicht werden. Wenn mehrere Beiträge eines Autors eingereicht werden, entscheidet der Autor selbst über den teilnehmenden Beitrag.
  • Die Beiträge müssen erstmals im Kalenderjahr 2019 veröffentlicht oder gesendet worden sein.  
  • Einsendeschluss: 31. März 2020
  • Einsendungen an: kontakt@medienpreis-lur.de

 

Die Bewerbungsunterlagen müssen enthalten:

  • Den eingereichten Beitrag in einfacher Ausfertigung
  • Name und Anschrift des Verfassers und des Publikationsorgans
  • Datum der Erstveröffentlichung
Partner und Sponsoren