Medienpreis Luft- und Raumfahrt 2018

Auch in diesem Jahr schreibt der „Verein zur Förderung des technisch-wissenschaftlichen Journalismus“ in Zusammenarbeit mit der Deutschen Journalistenschule (DJS) München den „Medienpreis Luft- und Raumfahrt“ aus, der aus dem 2004 gegründeten Ludwig-Bölkow-Journalistenpreis hervorgegangen ist. Der Medienpreis steht unter der Patronage des Bundesverbandes der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) und ist der Branchenpreis.

Kategorien & Bewerbung
Kategorien

Der Medienpreis Luft und Raumfahrt wird 2018 in folgenden Kategorien vergeben:

  • Die Ausschreibung erfolgt in den drei Kategorien Print, Hörfunk/Fernsehen und Online.
  • Pro Kategorie werden bis zu drei Beiträge nominiert.
  • Alle nominierten Arbeiten werden dotiert. Der Sieger jeder Kategorie erhält 5.000 Euro, die beiden anderen Nominierten jeweils 1.000 Euro.
  • Die Jury kann einen Sonderpreis für Lokal-/Regionalzeitungen in Höhe von 2.000 Euro vergeben.
  • Eine Jury aus den Bereichen Journalistik und Wissenschaft unter Leitung der Deutschen Journalistenschule (DJS) wählt die besten Beiträge aus.
Bewerbung

Diese Auszeichnung soll Maßstäbe für gründlich recherchierten Journalismus im Bereich der Luft- und Raumfahrt setzen und das komplexe Thema einem breiten Publikum zugänglich machen. Ausgezeichnet werden Autoren, die Themenbereiche oder Teilaspekte aus der Luft- und Raumfahrt kompetent aufarbeiten, kritisch hinterfragen, eingehend analysieren und dem Laien allgemein verständlich vermitteln.

  • Teilnehmen können alle fest angestellten und freien Journalisten der in Deutschland erscheinenden Printmedien, von Radio- und Fernsehsendern sowie Autorenteams. Von der Teilnahme ausgenommen sind Beiträge der Fachpresse der Luft- und Raumfahrt und verwandter Bereiche.
  • Der Preis wird ausschließlich verliehen für Reportagen, Features und sonstige Beiträge, die eigene Recherche beinhalten. Interviews und Nachrichtenbeiträge sind ausgeschlossen. Zugelassen sind nur Einzelbeiträge. Bei Serien muss ein Beitrag ausgewählt werden.
  • Vorschlagberechtigt sind der Autor selbst, die Redaktion sowie Dritte.
  • Pro Autor darf nur ein Beitrag eingereicht werden. Wenn mehrere Beiträge eines Autors eingereicht werden, entscheidet der Autor selbst über den teilnehmenden Beitrag.
  • Die Beiträge müssen erstmals im Kalenderjahr 2017 veröffentlicht oder gesendet worden sein.
  • Einsendeschluss: 31. März 2018
  • Einsendungen an: kontakt@journalistenpreis-lur.de

 

Die Bewerbungsunterlagen müssen enthalten:

  • Den eingereichten Beitrag in einfacher Ausfertigung
  • Name und Anschrift des Verfassers und des Publikationsorgans
  • Datum der Erstveröffentlichung
Preis/Auszeichnung
Neben einem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro erhält jeder Preisträger/jede Preisträgerin einen Glaswürfel, auf dessen Sockel die persönlichen Daten eingraviert sind. Der Glaswürfel symbolisiert Engineering, Akkuratesse und Transparenz. Die Nominierten erhalten neben einer Urkunde jeweils 1.000 Euro Preisgeld. Der Sonderpreis für Lokal-/Regionalzeitungen ist mit 2.000 Euro dotiert.
Preisverleihung

Im Rahmen eines Festaktes wird der Medienpreis Luft- und Raumfahrt am 23. Oktober 2018 um 19.00 Uhr im Hangar der RUAG Aviation am Sonderflughafen Oberpfaffenhofen verliehen. Ausgezeichnet werden die besten journalistischen Arbeiten aus dem Kalenderjahr 2017 zum Thema Luft- und Raumfahrt in den Kategorien Print, Hörfunk /Fernsehen und Online. Ein Sonderpreis wird für einen Beitrag in einer Lokal-/
Regionalzeitung vergeben.

Pressemeldung Medienpreis Luft- und Raumfahrt: Jury nominiert die besten Beiträge des Kalenderjahres 2017 I 26.09.2018

Die Nominierungen
Print

Christian Endt I Süddeutsche Zeitung
„Selfies vom Planeten“
Vulkane beobachten, Grenzen überwachen. Eine neue Generation von Erdbeobachtungs-Satelliten erweitert die Möglichkeiten der Erderkundung.

Andreas Menn I Wirtschaftswoche          
„Die Himmelsstürmer“
Das Wettrennen im Weltall ist gestartet: Internet-Milliardäre und Raumfahrtagenturen wollen den Kosmos kommerzialisieren. Ein planetarischer Goldrausch, bei dem auch deutsche Unternehmen dabei sind.

Martin Müller I Der Spiegel       
„Lovehansa“
Gute Zahlen, ein steigender Aktienkurs und die Insolvenz von Air Berlin: Bei Lufthansa scheint es zu laufen. Aber das Unternehmen muss weiterkämpfen, um sich im harten globalen Wettbewerb zu behaupten.

Der diesjährige Sonderpreis für eine besondere Leistung einer Lokal- oder Regionalzeitung geht an:
Wolfgang Horch I Hamburger Abendblatt       
„24 Stunden bei Airbus in Finkenwerder“
Was geschieht eigentlich bei Airbus nachts um halb eins? Wie montiert man an einem A 321 die Flügel? Die 24-Stunden-Reportage gibt Auskunft.

Hörfunk/Fernsehen

Frido Essen I Radio Bremen im Ersten (FS)
„(Alb-)Traumjob Pilot“
Pilot – ein Traumjob, mit dem sich viel Geld verdienen lässt? Für die Kapitäne der großen Luftfahrtgesellschaften mag das noch gelten. Doch der Alltag sieht für viele Piloten ganz anders aus.

Joachim Lachmuth I WDR (FS)
„Sendung mit der Maus: Sonne-Erde-Spezial“
Mond und Erde mit Alexander Gerst –Warum der Mond jede Nacht ein wenig anders aussieht, das verrät Alexander Gerst am eigens für die Maus entwickelten Planetenmodell.

Anneke Meyer I Deutschlandfunk (HF)  
„Raumschiff Botanika“
Unendliche Weiten und weit und breit nichts zu essen. Wer in die ungastliche Umgebung des Weltraums vorstoßen will, der braucht eine kluge Lösung für das Verpflegungsproblem.

Online

Kai Biermann I Zeit Online        
„Treibstoff für den Syrienkrieg“
Die Flugbereitschaft der Bundeswehr bringt Politiker von Termin zu Termin. Die Flugbereitschaft der Bundeswehr bringt Politiker von Termin zu Termin. Interne Daten zeigen, wie ihre Flugzeuge auch Bomber über Syrien betanken.

Julian Schmidli I SRF       
„Grenzwächter der Lüfte“
Die Schweizer Armee setzt Drohnen zur Grenzüberwachung ein im Kampf gegen Kriminaltourismus. Im Visier sind auch Flüchtlinge.

Eva Wolfangel I Der Spiegel online
„Ich habe im Kopf berechnet, wie lange wir noch überleben“
Im Sternenstädtchen bei Moskau werden aus Kampfpiloten und Wissenschaftlern Astronauten und Kosmonauten. Und sie werden zu Helden. Ein Besuch bei Alexander Gerst und seinen russischen Kollegen.

 

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